"Wie kann der modernen industrialisierten Wirtschaft eine funktionsfähige und menschenwürdige Ordnung gegeben werden?"
"Das Fußballspiel folgt bestimmten Regeln, und diese stehen von vornherein fest.
Was ich mit einer marktwirtschaftlichen Politik anstrebe, das ist … die Ordnung des Spiels und die für dieses Spiel geltenden Regeln aufzustellen."
"Die Hauptaufgabe der Wirtschaftspolitik ist daher ein Rahmenwerk zu schaffen,
innerhalb dessen der einzelne nicht nur frei entscheiden kann, sondern …
… soviel wie möglich zum Gesamterfolg beitragen wird."
"Die ‚Freiburger Schule' hat auf unvergleichliche Weise die Erfolgsgeschichte in Deutschland geprägt."
"Die wirtschaftspolitische Tätigkeit des Staates sollte auf die Gestaltung der Ordnungsformen der Wirtschaft gerichtet sein, nicht auf die Lenkung des Wirtschaftsprozesses."
"Aus diesem Grunde muss die Rechtsverfassung dem Wettbewerb eine Ordnung setzen, d.h. sie muss darüber bestimmen, welche Einsätze erlaubt sind, und welche nicht. Eine solche Ordnung nennen wir auf dem Gebiete des Sports und des Spiels eine Spielregel."
Ehrenpräsident des Walter Eucken Instituts,
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften
"Etwas weiter gefasst, kann man jedoch sagen, dass die Ergebnisse jeglicher Form von menschlicher Interaktion von den Regeln abhängen, in deren Rahmensich Menschen aufeinander einlassen."
"… dass ich es als eine meiner vornehmsten Aufgaben betrachten werde, die Überlieferung aufzunehmen und fortzuführen, die Eucken und sein Kreis in Freiburg und in Deutschland geschaffen haben.
Es ist eine Überlieferung höchster wissenschaftlicher Integrität und gleichzeitig eine Stellungnahme zu den großen Fragen des öffentlichen Lebens."
Aus der Antrittsvorlesung von Friedrich A. v. Hayek,
Vorstand des Walter Eucken Instituts
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften